Wir waren dabei !!

Wir zeigen euch ein paar Eindrücke von dem Pfingstlager.

 

Wir waren vom 07.06.19 bis zum 10.06.19 mit der Jugendfeuerwehr in Cottbus. Da hat das 22. Kreisjugendlager stattgefunden.

Es war ganz schön heiß aber wir wussten uns gut zu helfen. Wir freuen uns schon auf´s nächste mal.

Der Eröffnungsappel

 

 

 

 

 

Starke Jungs und Mädchen, müssen reichlich essen.
Wir mussten auch eine Evakuierungsübung durchführen.
Die Berufsfeuerwehr war mit ihrem Teleskopmast zu Besuch.
Das Tanklöschfahrzeug versorgte den TM mit Wasser.

Verkehrsunfall

Vor dem Bahnübergang in der Bahnhofstraße waren 3 PKW aufeinandergefahren, dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und fing auslaufende Flüssigkeiten mit Bindemittel ein.

Verkehrsunfall

2 PKW waren frontal ineinander gefahren, 2 Personen wurden leicht verletzt. Wir sicherten gemeinsam mit den Kameradinnen aus Krieschow und Limberg die Unfallstelle fingen auslaufende Flüssigkeiten mit Bindemittel auf.

Feldbrand

Zwischen den Orten Papitz und Rabenau brannte ein Getreidefeld am Rande eines Waldes. Das Feuer war bereits bei unserem Eintreffen in den Wald vorgedrungen.
Mittels Wendestrahlrohr von unserem TLF 16/45 konnten wir das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und zusammen mit den anderen Ortswehren der Gemeinde sowie den Fahrzeugen aus Cottbus, Leuthen und Burg löschen.

Bahndeichbrand

An mehreren Stellen entlang der Bahnstrecke Cottbus-Berlin stand der Bahndamm in Flammen. Die Stellen waren teilweise schwer zu erreichen, so dass die Feuerwehr mit einem Großaufgebot ausgerückt war.

LKW- Unfall – Übung mit der JF Glinzig

Hey, Freitag, den 17.05.2019 hatten wir eine Übung mit den Gliziger Kameraden. Dabei konnten wir unser Wissen, das wir vor einigen Wochen erlangt haben, einsetzen.

Wir schildern euch mal kurz die Einsatzlage und was wir dann gemacht haben:

Es war ein LKW in einen Graben gefahren. Dabei wurde LKW- Fahrer verletzt und der Beifahrer ist durch einen Stock in den angrenzenden Wald geflüchtet.

Straße absperren

– Pylonen und Faltsignale aufstellen

LKW droht weiter zu rutschen

– sichern vor wegrollen des LKW

eine vermisste Person

– Suchtrupp mit Erste- Hilfe Rucksack los schicken

– wenn die Person gefunden und versorgt ist, auf schnellsten Wege zum Patientenversorgungsplatz bringen

Fahrer sitzt noch im Auto

– Erste- Hilfe leisten, beruhigen

– LKW- Rettungsplattform aufbauen

– Person mit Rettungsbrett über die LKW- Plattform retten und zum Patientenversorgungsplatz bringen

Brandschutz sicherstellen

– Schnellangriff aufbauen

Feuer löschen

 

Emotionaler Abschied von der Wehrführung

Mit Sirenengeheul, Salutschüssen und einem Spalier aus Feuerwehrleuten aller Ortsteile sind der Wehrführer der Großgemeinde Kolkwitz, Jürgen Rehnus und sein Stellvertreter Reiner Roblick am 21.Mai in den Ruhestand verabschiedet worden.

Hauptamtsleiterin Martina Rentsch überigbt Jürgen Rehnus die Entlassungsurkunde
Hauptamtsleiterin Martina Rentsch übergibt Jürgen Rehnus die Entlassungsurkunde

Jürgen Rehnus hatte zwar geahnt, dass ihm an seinem letzten Tag seiner 18jöhrigen Amtszeit eine Überraschung ins Haus stehen würde, aber mit diesem Ausmaß hat er nicht gerechnet: Mit einem historischen Feuerwehrfahrzeug werden er und sein Stellvertreter samt Ehefrauen zu Hause abgeholt. Fast alle Fahrzeuge, die die Gemeinde zu bieten hat eskortieren entweder den Tross, oder stehen entlang der Strecke zum Kolkwitzer Gerätehaus, wo nahezu die komplette Feuerwehr aus allen Ortswehren angetreten ist. Die Jugendfeuerwehr hat ebenfalls Aufstellung entlang der Straße bezogen und bildet mit D-Rohren einen Wassertunnel.

Ein Wassertunnel und Eskorte
Ein Wassertunnel und Eskorte

“Ich kann zusammenfassen: Ich bin gerührt.” Eigentlich habe er zusammen mit der Gemeindewehrführung doch lediglich seine Arbeit gemacht, so der scheidende Gemeindewehrführer. “Wir haben versucht, das beste aus der Situation zu machen. Und das ist eingetroffen.” Sein Nachfolger Steffen Theiler gibt ihm in seiner Ansprache recht. “Unter der Führung von Jürgen und Reiner ist die Feuerwehr in der Großgemeinde Kolkwitz zu einer leistungsfähigen und über die Gemeindegrenze hinaus anerkannten Größe geworden. Eure jahrelange engagierte Arbeitsweise sollte für uns alle Anspruch sein für unsere Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Kolkwitz. Wir als neue Wehrführung sehen es als eine große Herausforderung eure Arbeit fortzuführen. In einer Gemeinde Kolkwitz die auf Wachstum ausgerichtet ist, muss die Technische und Personelle Ausstattung der Wehren der Entwicklung stetig angepasst werden und wir dürfen uns nicht mit Stillstand zufrieden geben.”

Dankesworte von Nachfolger Steffen Theiler für Jürgen und Reiner
Dankesworte von Nachfolger Steffen Theiler für Jürgen und Reiner

Stillstand haben Jürgen Rehnus und Reiner Roblick nicht im Sinn. Beide wollen der Feuerwehr erhalten bleiben. “Ist das Leben noch so schwer: Feuerwehr bleibt Feuerwehr!” erinnert Reiner Roblick. Er ist seit der Gründung der Großgemeinde vor 26 Jahren Mitglied der Gemeindewehrführung, ausserdem Ortswehrführer in Eichow, Mitglied im Bauausschuss der Gemeinde, aktiver Mitgestalter der Feuerwehrkonzeption, Kampfrichter, sowie Mitglied im Fachbereichs Historik des KFV SPN. “Wie wir alle wissen ist Reiners Arbeitsweise zielorientiert und wie von Schienen geführt – er ist eben Eisenbahner. Unser ‘Rumpi’ Jürgen ist Sommer wie Winter auf Sandalen unterwegs, ist mit seinem Erfindungsgeist stets ansprechbar gewesen und hat sich mit einem unendlichen Zeitaufwand immer für seine Kameradinnen und Kameraden eingesetzt” So Steffen Theiler. “Genießt den Ruhestand, aber werdet nicht zu ruhig, denn wer rastet der rostet” scherzt Kreisbrandmeister Stefan Grothe und KFV-Vorsitzender Robert Buder gibt scherzhaft zu bedenken, dass ja jetzt auch Jürgen Rehnus mehr Zeit habe, sich im Fachbereich Historik zu engagieren. Für seine geleistete Arbeit zeichnete er den scheidenden Gemeindewehrführer mit dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes SPN e.V. in Sonderstufe aus.
Als Dankeschön der Kameradinnen und Kameraden der Großgemeinde bekommen beide einen Apfelbaum geschenkt. “Als Zeichen, dass Eure Arbeit Früchte getragen hat” so KFV-Unterverbandsleiter Jürgen Mönch bei der Übergabe. Früchte, auf die Hauptamtsleiterin Martina Rensch auch noch einmal zu sprechen kommt: “Es ist Euch zu verdanken, dass die Feuerwehr der Großgemeinde zusammengewachsen sind und jetzt so leistungsstark dasteht. Die Großgemeinde kann zu Recht stolz sein auf ihre Feuerwehr. Dazu habt Ihr beigetragen.”